Ländliche Entwicklung in der Region.

Zukunft entsteht dort, wo Menschen mitgestalten

Haben Sie sich schon gefragt, wie Sie die Zukunft Ihrer Gemeinde aktiv mitgestalten können? Welche Ideen würden das Leben vor Ort verbessern und für alle Generationen lebenswert machen?

 

Im Kommunalen Programm zur Ländlichen Entwicklung (KPLE) erhalten Sie genau diese Möglichkeit – durch einen echten Bürgerbeteiligungsprozess, bei dem Ihre Ideen zählen.

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Captured by Chris Eyre-Walker Photography on 11 of May 2019 at Bütgenbacher See.

Das KPLE ist eine Strategie zur Verbesserung der Lebensbedingungen in ländlichen Gemeinden, die auf dem Bottom-up-Prinzip basiert: Die Einwohner einer Gemeinde erarbeiten aus ihrer eigenen Perspektive Vorschläge und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung.

Die WFG begleitet diesen Prozess von Anfang bis Ende – von der Planung über die Umsetzung bis hin zur erfolgreichen Realisierung der Projekte. Gemeinsam mit der Örtlichen Kommission für Ländliche Entwicklung (ÖKLE), die aus Bürgern und Gemeinderatsmitgliedern besteht, stellen wir sicher, dass jede Maßnahme die Bedürfnisse der Gemeinde widerspiegelt und alle Gruppen – von der Wirtschaft bis zur Kultur – einbezogen werden.

Die WFG ist bereits seit vielen Jahren als Begleitorgan in Ostbelgien tätig. Wir unterstützen Sie und Ihre Gemeinde dabei, Ihre Ideen zu verwirklichen und so einen nachhaltigen Beitrag zur positiven Entwicklung Ihrer Region zu leisten.

Sind Sie bereit, Ihre Gemeinde mitzugestalten und Ihre Visionen für eine bessere Zukunft umzusetzen?

Die WFG als Begleitorgan.

Die durch die WFG begleiteten Gemeinden:

Erfahren Sie mehr über das KPLE und die Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung in einer bestimmten Gemeinde auf deren Internetseiten.

Konventionen, Maßnahmen uvm.

KPLE - Projekte der letzten Jahre

Best Practices aus den Gemeinden im Norden und Süden Ostbelgiens, die die WFG begleitet hat.

Raeren

Im Rahmen des KPLE wurde der Dorfplatz im Zentrum von Raeren grundlegend erneuert. Was früher als Parkplatz und Schulhof diente, wurde zu einem modernen, vielseitig nutzbaren Platz umgestaltet. Durch die Erweiterung der Schule und die Verlegung des Schulhofs entstand der Raum für einen großzügigen Platz, der nun zahlreiche Aufenthaltsmöglichkeiten bietet und das soziale Leben im Herzen von Raeren fördert. Seit 2016 organisiert die ÖKLE zudem jedes Jahr ein Picknick auf dem neuen Dorfplatz – ein beliebtes Event, das die Gemeinschaft zusammenbringt und den Platz lebendig werden lässt.

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In Raeren wurde 2012 ein Radwander-Rundweg eröffnet, der auf abwechslungsreichen Strecken die verschiedenen Dörfer der Gemeinde miteinander verbindet. Der Weg lädt nicht nur zu sportlichen Aktivitäten ein, sondern ermöglicht es, die malerische Landschaft und die einzigartige Natur der Region auf zwei Rädern zu entdecken. Ein ideales Angebot für alle, die Raeren aus einer neuen Perspektive erleben möchten.

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Das Projekt macht kulturhistorisch bedeutende Orte in Raeren sichtbar und erzählt ihre Geschichten für die Bevölkerung und Touristen. 36 Stelen aus Blaustein, jede mit informativen Tafeln versehen, schmücken die Dörfer und die Kulturlandschaft. Ein barrierefreier Weg verbindet das Marienheim über Blar mit dem Museum, bindet mehrere Stelen ein und fördert sanfte Mobilität.

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In Raeren wurde das historische Bahnhofsareal als bedeutendes Zeugnis vergangener Technikgeschichte für Bürger und Touristen aufbereitet. Die ÖKLE bringt dabei Bürger, Vereine und Experten zusammen, um die Entwicklung des Projekts partizipativ zu gestalten.

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Das Dorfhaus entwickelte die ÖKLE in Zusammenarbeit mit der Dorfgruppe Eynatten. Es bietet als offene, barrierefreie Begegnungsstätte einen zentralen Ort für aktives Dorfleben. Sowohl für Vereine als auch für Privatpersonen besteht heute die Möglichkeit, Versammlungen, Treffen aber auch private Feiern im Dorfhaus zu organisieren. Mit Räumlichkeiten in unterschiedlicher Größe stehen viele Möglichkeiten offen, das Dorfleben aktiv mitzugestalten.

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Büllingen

Entdecken Sie die faszinierende Heckenlandschaft von Wirtzfeld! Zwei abwechslungsreiche Rundwege führen Sie durch die typische ostbelgische Natur und bieten spannende Einblicke in die lokale Flora und Fauna. Das Projekt wurde im Rahmen des LEADER-Programms „Biodival“ von einer Arbeitsgruppe der ÖKLE in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohes Venn-Eifel entwickelt und von der Wallonischen Region sowie der König-Baudouin-Stiftung finanziell unterstützt. Ein idealer Weg, um die Biodiversität unserer Region aktiv zu erleben und mehr über die Bedeutung der Heckenlandschaft zu erfahren!

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Ende 2017 erstellte die ÖKLE in ehrenamtlicher Arbeit ein Leerstands-Kataster für die 27 Ortschaften der Gemeinde Büllingen, das 108 leerstehende Häuser und 489 Gebäude, die von über 70-Jährigen bewohnt wurden, erfasste. Angesichts der Leerstandssituation entwickelte die ÖKLE  unter dem Motto „Vom Altbau zum Umbau“ eine Veranstaltungsreihe, die den Bürgern der Gemeinde diese Problematik näher brachte (Informationsabende, Tag der offenen Tür, …).

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Zu Beginn des Jahres 2019 gründete sich eine Planungsgruppe, bestehend aus Vertretern lokaler Vereine, um das Projekt des Dorfhauses vorzubereiten. Bevor die Planung mit dem Architekten startete, sammelte die Gruppe Ideen durch Besichtigungen anderer Dorfhäuser. In Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro „Archiplan“ wurde das Konzept entwickelt. Das Dorfhaus wurde schließlich vom Architekturbüro „ATeam“ im Februar 2025 fertiggestellt und bietet nun einen zentralen Treffpunkt für die Gemeinde. Eine Fuß- und Fahrradverbindung überquert ein renaturiertes Tal und verbindet nun das Dorfhaus mit den Schulen, dem Zentrum und dem RAVeL.

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Auf Grundlage der Ideen der Hünninger Bevölkerung wurde das „Spritzenhaus“ umgebaut und mit einem Anbau erweitert. Im Dezember 2018 wurde es mit einem „Tag der offenen Tür“ feierlich eröffnet.

Seit Januar 2019 dient das Spritzenhaus als neuer Treffpunkt für die Hünninger Dorfbevölkerung, Vereine und die breite Öffentlichkeit – sei es für gesellige Zusammenkünfte, Feierlichkeiten oder andere Veranstaltungen.

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Im Mai 2019 fand die Eröffnung des Dorfhauses und der Sprungbrettwohnungen in Holzheim statt. Seitdem werden die beiden Wohnungen an junge Menschen vermietet.

Im Juni 2019 fand die feierliche Eröffnung des Dorfhauses mit einem „Tag der offenen Tür“ statt. Seitdem wird das Haus regelmäßig durch verschiedene Veranstaltungen und Feierlichkeiten belebt.

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Die Manderfelder Bevölkerung zeigte großes Interesse und Engagement für den neuen Dorfplatz. So wurde das Buswartehäuschen von der Bevölkerung komplett in Eigenregie gebaut, mit Material, das von der Wallonischen Region finanziert wurde. Im Herbst 2018 war der Dorfplatz fertiggestellt und wurde mit einem Picknick feierlich eingeweiht.

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Die Gemeinde Büllingen und die ÖKLE haben eine Informations- und Sensibilisierungskampagne gestartet, um die Abwasserklärung zu verbessern. Sie umfasst Informationsabende, Infobroschüren, einen „Tag des Wassers“ und jährliche Wasseranalysen durch Grundschulen mit Naturschutzorganisationen.

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2018 wurde die Gestaltung des Dorfzentrums in Mürringen über die Ländliche Entwicklung angestoßen. In zwei Bürgerversammlungen wurden viele Ideen gesammelt, welche die Basis für die Skizze des Landschaftsarchitekten bildeten. Anschließend konnte die Bevölkerung sich in einer Planungsgruppe aktiv in die Begleitung des Projektes einbringen.

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„Warum nicht zwei Dinge verbinden?“ dachte sich die ÖKLE, als sie vorschlug, den RAVeL auf dem Gebiet der Gemeinde Büllingen mit einem Arboretum aufzuwerten – ähnlich wie bei den „Baum des Jahres“-Pflanzungen entlang der Autobahn A4 Aachen-Köln.

So wurden entlang der Strecke Baumgruppen und Schilder errichtet, die im Vorbeifahren Informationen zu regionalen Baumarten sowie ihrer Blattform und Frucht übermitteln.

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Entlang der Straße von Lanzerath in Richtung Buchholz entstanden 2017 durch Zusammenarbeit mit der Dorfbevölkerung eine Streuobstwiese und ein Bauerngarten mit 28 regionalen, hochstämmigen Bäumen, 100 Metern Beerensträuchern, zwei Hochbeeten und zwei Bienenstöcken.

Hier gedeihen nicht nur Pflanzen, sondern auch die Verbundenheit der Menschen mit der Natur. Ein Paletten-Insektenhotel, eine Schutzhütte und gemütliche Bänke machen diesen Ort zu einem wunderbaren Treffpunkt für alle, die Entspannung und Austausch suchen.

Workshops zu Themen wie Obstbaumschnitt, Hochbeetbau und Insektenhotelbau laden regelmäßig ein, mehr über nachhaltige Gartenpflege zu erfahren und aktiv mitzuwirken.

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Ein einfaches, aber kraftvolles Projekt: schöne Aussichtspunkte in unserer Region durch Panoramatafeln noch mehr in den Mittelpunkt rücken. Was als Idee bei einem Gespräch mit Ministerin I. Weykmans und der Tourismusagentur Ostbelgien begann, wurde mit kreativer Zusammenarbeit und viel Herz zur Realität. Die ÖKLE hatte dabei maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der originellen Tafeln, die von der Tourismusagentur entworfen wurden.

Mit einem endgültigen Layout im Gepäck und der Hilfe einer LEADER-Finanzierung wurde das Projekt auf alle DG-Gemeinden ausgeweitet. Zusammen mit den Gemeinden und dem Naturpark Hohes Venn-Eifel wurden die Inhalte der Tafeln sorgfältig erarbeitet. Jede Tafel erzählt ihre eigene Geschichte – von historischen Gebäuden und Landschaftsmerkmalen bis hin zu besonderen Erzählungen aus der Region.

Heute stehen die Panoramatafeln an malerischen Aussichtspunkten entlang der Rad- und Wanderwege, wie in Holzheim mit atemberaubendem Blick über die deutsche Grenze oder in Rocherath, wo sich der Blick auf die Heckenlandschaft von Wirtzfeld eröffnet. Sie laden ein, mehr zu entdecken und den Moment der Ruhe und des Staunens inmitten der Natur zu genießen.

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Nach einem Aufruf der ÖKLE Büllingen konnten in drei Ortschaften der Gemeinde alte Fußwege wieder belebt werden.

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Mit historisch interessierten Bürgern aus den verschiedenen Ortschaften wurden in einigen Versammlungen geschichtliche Informationen zu den Ortschaften zusammengetragen und geeignetes Bildmaterial gesucht. So konnten, in Zusammenarbeit mit einem Graphiker, 13 Informationstafeln erarbeitet und in den Ortschaften Büllingen, Holzheim, Honsfeld, Krewinkel, Lanzerath, Manderfeld, Merlscheid und Wirtzfeld errichtet werden.

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In Zusammenarbeit mit den Einwohnern der Ortschaften Wirtzfeld und Hergersberg wurden schöne, kleine Plätze geschaffen, die nicht nur Einheimische zum Verweilen einladen.

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Kelmis

In Kelmis stehen noch keine konkreten Projekte im Rahmen des KPLE fest, da sich das Programm derzeit in der Erarbeitungsphase befindet. Die Gemeinde nimmt zum ersten Mal an diesem Prozess teil.

Eupen

In Eupen wurden noch keine Projekte im Rahmen des KPLE umgesetzt, da sich das Programm derzeit in der Erarbeitungsphase befindet. Die Gemeinde Eupen nimmt zum ersten Mal an diesem Prozess teil.

Bütgenbach

In der Gemeinde Bütgenbach stehen im aktuellen KPLE noch keine konkreten Projekte fest, da sich die neue Programmperiode derzeit in der Erarbeitungsphase befindet. In der vorherigen KPLE-Periode wurden bereits Projekte umgesetzt, allerdings noch ohne Begleitung durch die WFG .

Visuelle Eindrücke.

Die Ländliche Entwicklung in Bildern

Impressionen von Projekten, Realisierungen uvm. aus den von der WFG begleiteten KPLEs der letzten Jahre:

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Arbeitsgruppe "dorfleben"

Wir haben uns mit den Ländlichen Gilden, der Ländlichen Stiftung der Wallonie und dem Naturpark Hohes Venn-Eifel in der Arbeitsgruppe „dorfleben“ zusammengeschlossen. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, Menschen, die sich ehrenamtlich in und für ihre Dörfer engagieren, bestmöglich bei ihren Aktivitäten zu unterstützen.

Kontakt aufnehmen.

Ihr WFG - Team für die Ländliche Entwicklung: